Spielberichte

  • TC Arnoldshöhe 1986 2 – Opladen (5:4)

    Drama in 7 1/2 Stunden: Von 14:30 bis zum Pizza-Abschied um 22 Uhr lieferten wir uns ein Nervenspektakel gegen herrlich sympathische Gegner. Nach 3:3 in den Einzeln ging’s in die Doppel: eins gewonnen, eins schweren Herzens verloren. Im Entscheidungsdoppel hatten wir sogar Matchball im Champions-Tiebreak – dann drehte der Gegner auf. Große Emotionen, noch größerer Zusammenhalt. Sonderlob an Vincent Rose: extra aus Berlin angereist und sofort wieder zurück. Wahnsinnseinsatz!


  • Opladen – TC Ford Köln2 (4:5)

    Nasser Start für die Herren 50: Am Samstag, den 2.5. sollten die Herren 50 an einem bis dahin sonnigen und sogar heißen Frühlingstag ihr erstes Spiel gegen den TC Ford Köln bestreiten. Kurz nach dem Start der Einzel schlug das Wetter um und ein heftiges Gewitter verwandelte unsere Plätze nach kurzer Zeit in einen See. Blitze schlugen in unmittelbarer Nähe laut krachend ein.

    Die Plätze waren ca. 1h nach Ende des Regens schon wieder bespielbar. Da der Regenradar uns zweifeln ließ, ob es nicht noch weitere Schauer geben würde unterbrachen wir die Partie. Wir haben uns mit den Kölnern auf eine Verschiebung des bereits gestarteten Spiels geeinigt und jedes Einzel entscheidet selbst, wann der Nachholtermin sein wird. Für die Doppel wurde der 30. Mai um 11 Uhr ins Auge gefasst.

    Micha Schulz und Tomas Koch waren schlau und entschieden sich, mit ihren jeweiligen Einzel Gegnern es am gleichen Tag noch zu versuchen. Ihre Wette gegen den Regenradar ging auf, so dass sie ihre Spiele bei bestem Tennis Wetter spielen konnten. Danach stand es schonmal 1:1. 

    In den folgenden Wochen konnten wir in den Einzeln nach und nach einen 4:2 Vorsprung erkämpfen. Gute Voraussetzungen also für einen Sieg.

    Am 30.5. dann trafen wir uns wie verabredet für die Doppel auf unserer Anlage. Ein Doppel ging klar an die Kölner. Die zwei anderen wurden beide im Match-Tiebreak entschieden. Ebenfalls beide für die Kölner, die damit unseren Vorsprung noch zum 4:5 Sieg für sich drehen konnten. Sehr bitter für uns.

    Immerhin konnten wir hinterher noch ein sehr nettes gemeinsames Essen im Clubhaus genießen. Das Hähnchengyros von Dieter können alle sehr empfehlen.

    Opladen – TC Ford Köln2 (4:5)

  • TV Ensen Westhoven 2 -Opladen (6:3)

    In der ersten Runde hatten Markus und Micha wenig Chancen gegen ihre Gegner. Kurios war das Spiel von Uwe, der bis zum 6:0 und 5:1 wie der klare Sieger aussah. Dann aber holte sein Gegner noch einen Satz-Tiebreak raus, den Uwe noch für sich entscheiden konnte. Was für ein nervenaufreibendes Match!

    Die zweiten Runde hatte Nabil großes Pech, als ihm noch beim Einspielen ein Stich durch den Rücken fuhr, der ihn zur Aufgabe zwang. Sehr bitter und enttäuschend für ihn. (Immerhin war der Schmerz nur kurz und schon am nächsten Tag verflogen.) Thomas konnte den zweiten Punkt einfahren, während Sven sich im zweiten Satz im Tiebreak geschlagen geben musste.

    Im Doppel hatten Markus und Thomas keine Chance gegen ihr sehr starken Gegner. Aber Micha und Sven hatten Spaß bei ihrem deutlichen Sieg. Insgesamt war der Sieg der Westhovener also verdient.

    Kurios und sehr ärgerlich war, dass wir nach dem Spiel geschlagene 1,5h auf der Terrasse des Club-Restaurants darauf warten mussten, dass die hoffnungslos überfüllte Pizzeria Tische für uns frei machen würde. Aber der Wirt war offenbar überfordert und schien es nicht für nötig zu halten uns einen Tisch freizuhalten, als wir vor Beginn den Doppel (!) unsere Bestellungen abgaben. Wir haben dann entschieden ohne Essen zu fahren, weil uns kalt war und wir keine Geduld mehr mit diesem Wirt hatten. Unseren Gastgebern war das natürlich sehr unangenehm.

    Alle Ergebnisse sind hier zu lesen.

    TV Ensen Westhoven 2 -Opladen (6:3)

  • Kölner KHT SW 2 – Opladen (6:0)

    Bei durchmischtem Wetter und leichtem Nieselregen ging es für uns auf den Platz – echtes Tenniswetter also, wenn man Regenjacke und Humor im Griff hat. Unser Gegner zeigte sich nicht nur ausgesprochen sympathisch, sondern leider auch spielerisch deutlich überlegen.

    In den sechs Einzeln wurde schnell klar: Heute würden Punkte eher in kleinen Portionen serviert. Fünf unserer Spieler konnten jeweils ein Spiel holen, Michel stemmte sich tapfer gegen den Trend und sammelte vier Spiele ein. Am Ende gingen jedoch alle Einzel an die Gastgeber.

    Die Doppel waren dann eher ein sportlicher Espresso: kurz, intensiv und nach unter 60 Minuten bereits Geschichte. Dafür blieb umso mehr Zeit für die dritte Halbzeit – bei Spaghetti Bolo und Weizen vom Fass wurde die Niederlage charmant weggelöffelt und weggespült.

    Fazit: Sportlich war’s ein klarer Satzverlust, menschlich aber ein glatter Gewinn. Und wer bei Nieselregen Tennis spielt und danach noch lacht, liebt Tennis einfach.

    Kölner KHT SW 2 – Opladen (6:0)